3 Qudrate
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ivoris® Update

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

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Update 8.2.97.100 (1,38 GB)

Stand: 12.10.2026

8.2.97.100

KZBV-Prüfmodule 4/2026 

Die vorliegende Programmversion enthält die gültigen KZBV-Prüfmodule für die Abrechnung im Quartal 4/2026:

Abweichungen besprechen Sie bitte mit Ihrer jeweiligen KZV.

  • Abrechnung Parodontologie: Es erscheint nun die Hinweismeldung "04XY - Fehler: Angabe zum Parodontalstatus falsch bei Zahnposition XY", wenn an einem übermittelten Zahn keine Messwerte angegeben sind. Eine Abrechnung ist dessen ungeachtet trotzdem möglich.
  • Übermittlung des für die Abrechnung verwendeten Anspruchsnachweises: Wurde eine elektronische Ersatzbescheinigung (eEB) als Anspruchsnachweis für die Abrechnung verwendet, dann wird diese Information ab jetzt an die KZV übertragen. Es erfolgt eine Differenzierung, ob diese von der Praxis angefordert oder vom Patienten ausgelöst wurde. Hierfür werden in der KZV-Abrechnungsdatei folgende Werte als Art des gültigen Anspruchsnachweises übermittelt:
    "5" - Der Versicherte hat die elektronische Ersatzbescheinigung selbst angefordert.
    "6" - Die Praxis hat die elektronische Ersatzbescheinigung mit Einwilligung des Versicherten angefordert.

    Gemäß §291 Abs. 9 Satz 2 bis 6 SGB V darf die Praxis eine elektronische Ersatzbescheinigung bei der Krankenkasse nur anfordern, wenn der Versicherte eingewilligt hat. Die Einwilligung kann formlos, also auch mündlich, erfolgen, muss jedoch im Praxisverwaltungssystem protokolliert werden.

    Bei der Anforderung einer elektronischen Ersatzbescheinigung setzen Sie im Versanddialog hierfür den Haken bei "Der Versicherte hat der Anforderung zugestimmt.". Erst damit wird der Button "Fertigstellen" aktiv.



     Die Zustimmung wird durch einen Karteieintrag dokumentiert:

Erweiterungen am EBZ-Verfahren speziell bei Entzug von Bewilligungen 

Im Behandlungsverlauf kann es vorkommen, dass Krankenkassen auf bereits laufende Planungen einen Entzug der Bewilligung senden.
Dies kann z.B. der Fall sein, wenn Patienten demnächst die Kasse wechseln oder die Behandlung aus anderen Gründen seitens der Krankenkasse nicht mehr finanziert wird (Zahlungsrückstände, Beschwerden etc.).

Wird ein solcher Entzug geschickt, beinhaltet er im Regelfall auch ein Beendigungsdatum für die ursprünglich hinterlegte Plangenehmigung - dieses Datum wird künftig direkt in den Abrechnungsfenstern des jeweiligen Plans (ZE, PA, KBR) bzw.im Plandetail-Dialog (KFO) farblich unterlegt angezeigt:

Auf eine Planung mit entzogener Bewilligung kann zunächst grundsätzlich weiter abgerechnet werden, sofern das Leistungsdatum nicht nach dem Entzugsdatum liegt. Ist dies der Fall, erscheint in den jeweiligen KZV-Einreichungsfenstern die neue Fehlermeldung "2624 - Kein DTA möglich: Es wird versucht, Leistungen abzurechnen, die nach dem Entzug der Bewilligung durch die Krankenkasse erbracht wurden.". Beachten Sie bitte, dass in den Bereichen PA, KBR und KFO hierfür das Datum an den abgerechneten Leistungen ausschlaggebend ist, im Bereich ZE das Eingliederungsdatum des Plans.

Weiterhin wurde für die Erfassung kieferorthopädischer Mitteilungen die Unterstützung von .Kürzel. ermöglicht. Es können hierbei Kürzel der Kategorien "KFO-Begründungen" und "Leistungsbegründungen" verwendet werden. Zudem ist mit Strg + linker Maustaste der Aufruf des bereits aus dem Karteiblatt gewohnten Erfassungsdialogs möglich. Somit können Begründungstexte für Mitteilungen zu ausserplanmäßgem Verlauf, Planabbruch usw. komfortabler erstellt werden.

ivoris® clinic: HL7-DFT-Schnittstelle 

Im Programmbereich "Praxislabor" ist nun eine Übermittlung der Abrechnungspositionen von Eigenlaborbelegen an nachgelagerte Systeme per HL7-DFT-Schnittstelle möglich (DFT = detailed financial transaction).

Wenden Sie sich bei Fragen zu Einrichtung und Bedienung bitte an Ihren jeweiligen Ansprechpartner bei uns im Haus.

eRezept Version 1.4 

Die vorliegende Programmversion enthält die aktuelle Ausbaustufe 1.4 des eRezepts. Diese ist verpflichtend ab 01.01.2027 einzusetzen. In der Übergangszeit bis 31.12.2026 werden sowohl Version 1.3 als auch 1.4 des eRezepts akzeptiert. Die Umschaltung erfolgt automatisch, Sie müssen hierbei nichts tun.

Für strukturierte Dosierungsangaben steht Ihnen ab jetzt ein spezieller Dialog zur Verfügung, welcher über den Button "Bearbeiten" während der Erfassung der Rezeptpositionen erreichbar ist:

Die Verwendung der detaillierten Dosierungsangaben ist rein optional, es kann auch weiterhin wie gewohnt ein manueller Eintrag oder die Option "Dosieranweisung / Medikationsplan mitgegeben" verwendet werden.
Strukturierte Dosierungsangaben sind auch in Rezeptvorlagen verwendbar.

Weiterhin sind nun pro eRezept bis zu 4 Rezeptpositionen zulässig.
Hinweis: An Muster 16 (Papierrezept) ändert sich dadurch nichts.

  

8.2.96.100

eRezept-Zuweisung via KIM 

Für Zahnkliniken und Universitäten wurde die Möglichkeit geschaffen, eRezepte via KIM direkt einer bestimmten Apotheke zuzuweisen. Im Regelfall handelt es sich dabei um die Krankenhausapotheke(n) der jeweiligen Einrichtung. Dies ist v.a. für die Ausgabe von Zytostatika und anderer spezieller Medikamente vorgesehen. Weiterhin bietet es der Apotheke die Möglichkeit, das eRezept bereits einzulösen und die Ausgabe der Medikamente vorzubereiten, bevor der Patient selbst zum Einlösen des eRezepts erscheint.

Zur Aktivierung der Funktionalität wenden Sie sich bitte an Ihren jeweiligen Ansprechpartner bei uns im Haus. Für die Nutzung ist an Ihrer Arbeitsstation ein aktive Konnektor- und KIM-Anbindung erforderlich.

Im Fenster "Stammdaten / Rezept/HMV" wird über den Button  zunächst der bereits gewohnte Signier- und Uploadvorgang für das eRezept angestoßen (sofern dies nicht bereits vorher geschehen ist) und danach eine KIM-Mail mit einem definierten technischen Anhang erstellt, der die Einlöseinformationen des eRezepts enthält und von der Apotheke ausgewertet werden kann. Die Mail enthält keine Angaben zu Medikamenten oder Patientendaten.

Im Versanddialog kann über das Adressbuch-Icon die KIM-Adresse der gewünschten Apotheke ermittelt werden. Die Berufsgruppe "Krankenhausapotheke" ist im dortigen Suchdialog bereits vorausgewählt.

Sowohl die zuletzt gewählte Absenderadresse als auch die bereits verwendeten Empfänger werden zur späteren Wiederverwendung gespeichert.

Die versendeten KIM-Mails werden im Absender-Postfach im technischen Ordner "eRezept" abgelegt. Zum Versand und - sofern die entsprechende Option aktiviert ist - der Patientenzuordnung der KIM-Mail entstehen Einträge im Karteiblatt.

Bitte beachten Sie, dass beim Versand der Einlöseinformationen per KIM nicht im selben Arbeitsgang der Ausdruck des eRezept-Papierformulars möglich ist - dies muss (wenn überhaupt noch benötigt) nachgelagert ausgelöst werden und birgt in sich die Gefahr, dass der Patient mit dem Ausdruck nicht zur beabsichtigten Apotheke geht und damit die Direktzuweisung unbrauchbar wird.

Listensortierung 

Mit der vorliegenden Programmversion erhalten Sie kleinere Korrekturen zur besseren Übersicht in Listen:

  • Im Fenster "Zahlungsverkehr / Patient / Ratenübersicht" kann jetzt das eingestellte Layout der Spaltenbreiten gespeichert werden.
  • Die Sortierung nach Beträgen über die entsprechenden Betragsspalten ist im Zahlungsverkehr nun in allen Fenstern möglich.
  • Im Fenster "Zahlungsverkehr / Offene Posten / Stichtag" ist nun die Auswahl einer Rechnungskategorie möglich. Des Weiteren werden Stornierungen entsprechend gekennzeichnet.
  • Zur besseren Nachvollziehbarkeit, wann welche Offenen Posten erzeugt wurden, steht Ihnen nun ein neues Fenster unter "Zahlungsverkehr / Offene Posten / Erzeugung" zur Verfügung.
  • Die Betragsdarstellung wurde zur besseren Lesbarkeit umgestellt und wird nun kaufmännisch mit einem Punkt als Tausender-Trenner dargestellt.

Hinweis: Durch die veränderte Darstellungsfunktionalität können u.U. vorher festgelegte Listenlayouts nach dem Update anders sein. Sollten einzelne Tabellenansichten verändert, Sortierungen umgestellt, Spalten zu schmal etc. sein, verwenden Sie bitte die Kopfzeilen der jeweiligen Listen, um sich Ihre gewünschte Ansicht selbst einzurichten.

Erweiterungen ivoris® clinic 

An den HL7-Patientenimport- und Finanzbuchhaltungsschnittstellen für Universitätskliniken wurden umfangreiche Anpassungen und Erweiterungen vorgenommen. Wenden Sie sich bei Fragen zu den Spezifika Ihrer jeweiligen Einrichtung bitte an Ihren Ansprechpartner bei uns im Haus.

Weiterhin existiert nun die Möglichkeit, bei Aufruf eines Patienten und bei Wechsel der Abteilung eine Auswahl des entsprechenden Besuchs bzw. der aus dem Aufnahmesystem übermittelten Falldaten anzeigen zu lassen. Der ausgewählte Fallkontext, speziell die Fallnummer, wird dann bei der Erstellung von Abrechnungen automatisch in die Kopfdaten übernommen.
Die Auswahl des Fallkontexts ist nach Fachabteilung gefiltert - für Stabsstellen stehen zur übergreifenden Erfassung von Abrechnungsdaten immer alle Fallkontexte des aktuellen Quartals offen. Bei Aktivierung eines Falls wird automatisch der in ivoris® aktive Abteilungskontext auf die jeweilige Fachabteilung gesetzt.

Der Fallauswahl-Dialog ist pro ivoris®-Mandant aktivierbar - somit können z.B. Privatambulanzen von der Funktionalität ausgeschlossen werden, da hier meist nicht mit einer HL7-Übermittlung von Falldaten gearbeitet wird.
Die manuelle Auswahl von Fallnummern an Abrechnungen wird durch die neue Funktionalität nicht beeinflusst und funktioniert wie gewohnt.

Zudem ist es jetzt möglich, bei der Erzeugung von Karteieinträgen die Fallnummer automatisch zu setzen bzw. eine manuelle Auswahl pro Eintrag zu aktivieren.

Aktualisierung Corporate Identity-Design 

Im Anmeldedialog und in Systemdialogen finden Sie ab jetzt das aktuelle Corporate Identity-Design der Computer konkret AG:

Mehr über uns erfahren

Anpassungen Befunderfassung 

An der Befunderfassung wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Merkmal Perkussion hell: Ab jetzt kann das Merkmal "Perkussion hell - Ankyloseverdacht"  im 01-Befund ausgewählt werden.
  • Füllungsmaterial Komposit: Die Farbe des Füllungsmaterials "Komposit" wird künftig dunkler dargestellt.
  • Wurzelfüllung mit Krone/Teleskop: Eine am Zahn vorhandene Wurzelfüllung wurde entfernt, sobald z.B. im 01-Befund eine Krone für diesen Zahn erfasst wurde. Das Problem wurde behoben.
  • Befundfortschreibung Brücke: Die Befundfortschreibung bei Brücken funktionierte unter bestimmten Umständen nicht korrekt. Dies wurde korrigiert.
  • Prüfung auf parallel erfasste Änderungen: Wird ein 01-Befund oder PA-Status an zwei Arbeitsstationen gleichzeitig erfasst/bearbeitet, erscheint nun beim Speichern bzw. Fensterwechsel der Dialog "Änderung der Befunddaten durch eine andere Arbeitsstation".
    Im Dialog werden Ihnen die Bemerkungsfelder und die Befundansicht beider Versionen angezeigt. Wird "Die Daten der anderen Arbeitsstation übernehmen" gewählt, bleibt man im Fenster "01-Befund" bzw. "PA-Status", die Daten werden übernommen und es können danach eigene Anpassungen vorgenommen werden. Wird "Die lokalen Daten überschreiben die Änderungen der anderen Arbeitsstation" gewählt, so wird die eigene Version gespeichert bzw. das Fenster verlassen.
    Auf diese Weise wird verhindert, dass bei parallelem Arbeiten am selben Befund Erfassungen überschrieben werden oder verloren gehen.
    Prüfen Sie bitte sorgfältig beide Befundanzeigen, bevor Sie sich für eine davon entscheiden!

  

8.2.95.150

Anpassungen 8.2.95-4 

Mit der vorliegenden Programmversion erhalten Sie eine weitere verbesserte und stabilisierte Relay-v3-Anbindung. 

Nach Abruf eines neuen Relay-Links wird der zugehörige v3-Zugang nun automatisch aktualisiert. Auch bereits bestehende, veraltete v3-Zugangsdaten werden vom ivoris® RelayConnector selbstständig erkannt und bei Bedarf erneuert. Ein manueller Eingriff in die Konfiguration ist damit nicht mehr erforderlich.

Die Abarbeitung anstehender Events wurde im ivoris® automize optimiert. In Einzelfällen kam es zu unerwünschten Wechselwirkungen, in denen ivoris® nicht mehr reagierte. Dies wurde behoben.

  

8.2.95.140

Steuerung ivoris®-Dienste 

Die Steuerung für den programmeigenen Systemdienst "ivoris RelayConnector" sowie die Routinen für kontinuierliche Neustarts wurden weiter verbessert und die API-Anbindung an Partnersysteme damit robuster gestaltet.

Parallel dazu erhalten Sie Version 1.9.0.360 der Umgebungsanwendung praxis-upgrade, in welcher die oben erwähnten Anpassungen an der Dienststeuerung gleichermaßen enthalten sind. Das Update erfolgt automatisch, Sie müssen hierbei nichts tun.

 

8.2.95.130

Anpassungen 8.2.95-3

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Befundfortschreibung: Die Befundfortschreibung für Leistungen an palatinalen Wurzeln wird für die OK-Molaren nun passend im 01-Befund angezeigt.
  • PA-Status: Die Kennzeichen für fehlende Zähne "X" und zerstörte Zähne "Z" wurden für die korrekte Übergabe des PA-Status in die KZV-Abrechnungsdatei angepasst.
  • Formular Europäische Krankenversicherung: Das PDF-Formular "Patientenerklärung Europäische Krankenversicherung" im Stammdatenfenster wurde auf die neueste Version aktualisiert.
  • praxis-upgrade: Mit diesem Update erhalten Sie Version 1.9.0.350 der Umgebungsanwendung praxis-upgrade. Diese enthält Verbesserungen zur Steuerung von ivoris®-Diensten bei Installations- und Updatevorgängen, insbesondere in Verbindung mit unserer künftigen ivoris®-Webanwendung. Das Update erfolgt automatisch, Sie müssen hierbei nichts tun.

  

8.2.95.120

Anpassungen 8.2.95-2

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • KIM: Bei mehrfachem Verschieben von Mails per Drag&Drop wurde die Anzeige der Mail-Liste u.U. nicht korrekt aktualisiert und es kam dadurch zu Fehlermeldungen. Dies wurde behoben.

  • Anbindung ivoris®-API: Die Steuerung für den ivoris®-eigenen Dienst "ivoris RelayConnector" wurde robuster gestaltet. Bei unerwartetem Beenden und ähnlichen Störungen werden nun kontinuierlich automatische Neustarts versucht.

 

8.2.95.110

Anpassungen 8.2.95-1

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Abrechnung Zahnersatz: Die Prüfung eines ZE-Falls ist nun auch wieder im Fenster "Abrechnung" möglich.
  • Abrechnung Füllungstherapie: Bei der Erstellung einer Füllungstherapie-Abrechnung wird jetzt der Punktwert basierend auf dem Datum der zugrunde liegenden Vereinbarung herangezogen, nicht anhand des Datums der Abrechnung.
  • Elektronische Ersatzbescheinigung (eEB): Die Verarbeitung elektronischer Ersatzbescheinigungen ist nun auch für Kassennachrichten möglich, in denen für den Patienten kein aktives Versicherungsverhältnis, sondern ein ruhender Leistungsanspruch übermittelt wird.
  • EBZ: In einigen Fällen führte die vorgeschriebene Signaturprüfung eingehender EBZ-Kassenantworten zu Fehleranzeigen, wodurch der Inhalt der empfangenen Mail manuell weiterverarbeitet werden musste. Ursächlich entsteht dieses Problem durch Verzögerungen bei der Kommunikation mit dem Konnektor, daher wird aus Praktikabilitätsgründen künftig auf diese Prüfung verzichtet. Auf die Verarbeitung empfangener Mails hat dies keinen Einfluss.
  • KIM: Die Filterung bzw. Suche nach KIM-Mails führte u.U. zu einem Einfrieren des Programms. Dies wurde behoben.

 

8.2.95.100

KIM_2024_1

Erweiterungen für KIM - eNachricht - Ordner / Regeln - Signaturen

Überblick über die neuen Einstellungsmöglichkeiten

Die Programmeinstellungen für Chipkarten, die Telematikinfrastruktur (TI) sowie insbesondere für KIM-E-Mail-Konten wurden umfassend erweitert. Nutzerinnen und Nutzern stehen nun zusätzliche Optionen zur Konfiguration von Ordnern, Regeln und Signaturen für jedes einzelne E-Mail-Konto zur Verfügung. Dies ermöglicht eine deutlich flexiblere und gezieltere Verwaltung der E-Mails.

Im Bereich "Einstellungen/ Chipkarten/TI/ KIM-E-Mail-Konten" lässt sich nun für jedes KIM-E-Mail-Konto ein individueller Status festlegen:

  • Aktiv: Das Konto ist nutzbar und erscheint in den Auswahllisten des Programms.
  • Archiviert: Der Zugriff auf die Inhalte ist nur noch lesend möglich. Neue E-Mails können nicht mehr empfangen oder gesendet werden.
  • Nicht mehr zur Auswahl anbieten: Das Konto wird in Auswahllisten nicht mehr angezeigt.

Individuelle Ordnerstrukturen

Im Reiter "Ordner" unter den "Einstellungen/ Chipkarten/TI/ KIM-E-Mail-Konten" kann für jedes E-Mail-Konto eine eigene Ordnerstruktur angelegt werden. Standardmäßig sind bereits Ordner für „Entwürfe“, „Papierkorb“ sowie technische Ordner wie „eAU“ und „eHKP“ (nur mit Filter Technische E-Mails sichtbar), jeweils im Posteingang und -ausgang vorhanden. Es besteht die Wahl zwischen den Funktionen "Ordner hinzufügen", "Ordner anpassen", "Ordner entfernen" oder "Ordner verschieben". In technischen Ordnern können weder Unterordner erstellt noch bestehende Ordner verschoben werden. Für die Entfernung eines Ordners ist Voraussetzung, dass keine Regel auf diesen Ordner verweist.

Regeln für KIM-E-Mail-Konten

Im Bereich "Einstellungen/ Chipkarten/TI/ KIM-E-Mail-Konten" können unter den Tab "Regeln" gezielte individuelle Regeldefinitionen für die jeweiligen Ordner vorgenommen werden. Diese Regeln unterstützen die automatisierte Verwaltung von E-Mails und können individuell gestaltet werden. Nutzerinnen und Nutzer haben die Wahl, Regeln "neu" zu erstellen, bestehende Regeln zu "duplizieren" oder nicht mehr benötigte Regeln zu "löschen". Für jede Regel lassen sich verschiedene Angaben und Bedingungen festlegen, um den gewünschten Ablauf für die E-Mail-Verarbeitung zu bestimmen. Es ist dabei zu beachten, dass "Regeln", die von ivoris® verwaltet werden, einschließlich ihrer Parameter und Voraussetzungen, nicht verändert werden können.

folgende Angaben bei Regeln:

  • anzuwenden bei: Regeln können sowohl beim Empfang als auch beim Versand von E-Mails angewendet werden. Legen Sie hier fest, ob die betreffende Regel im Posteingang oder im Postausgang wirksam sein soll.
    Bei von ivoris® verwalteten Regeln ist eine Anpassung der Anwendungsart nicht möglich.

Bedingungen für das Wirken der Regeln:

  • Dienstkennung (beginnt mit): Bei KIM können E-Mails mit speziellen Dienstkennungen beziehungsweise Anwendungskennzeichen versehen werden, um dem Empfänger eine gezielte Reaktion zu ermöglichen. Beispiele hierfür sind "eAU", "EBZ" sowie "eNachricht" und "eArztbrief". Wenn eine Regel für eine bestimmte Dienstkennung angewendet werden soll, geben Sie diese bitte an der entsprechenden Stelle ein. Für die Dienstkennung sind bei Auslieferung bereits feste Regeln hinterlegt. Wenn Sie die automatisch sortieren KIM-Nachrichten für eAU, EBz und Nachrichten nicht in separaten Ordnern angezeigt bekommen möchten, nehmen Sie bitte keine Änderungen an den dienstkennungsbasierten Regeln vor.   
  • Absender/CC (enthält Text): Um die Regel gezielt auf bestimmte Absender oder CC-Empfänger anzuwenden, besteht die Möglichkeit, diese Personen oder Adressen hier einzutragen. 
  • Betreff (enthält Text): Die Auswahl einer Kategorie, bewirkt, dass E-Mails gemäß den festgelegten Regeln automatisch zugeordnet werden.

Wirkungsweise bei erfüllter Regel:

  • markieren mit: Um eine automatische Kategorisierung Ihrer E-Mails gemäß der geltenden Regel vorzunehmen, wählen Sie bitte hier die entsprechende Kategorie aus.
  • verschieben in: Soll die E-Mail durch die aktivierte Regel automatisch in einen bestimmten Ordner verschoben werden, wählen Sie bitte den gewünschten Ordner an dieser Stelle aus.  

Im Bereich „Übersicht Regeln“ werden sämtliche Regeln aller E-Mail-Konten übersichtlich dargestellt und jeweils nach Posteingang und Postausgang differenziert. Die von ivoris® verwalteten Regeln befinden sich stets am Anfang der Liste und können nicht verändert werden. Die Sortierung kann über das Kontextmenü (rechte Maustaste) angepasst werden. Beim E-Mail-Empfang erfolgt die Anwendungen der Regeln in der angegebenen Reihenfolge.

Signaturen für E-Mail-Konten 

In den Programmeinstellungen unter dem Menüpunkt „Chipkarten/TI/ KIM-E-Mail-Konten“ im Bereich „Signaturen“ die Möglichkeit, unterschiedliche Signaturen für ein oder mehrere E-Mail-Konten zu hinterlegen. Dies ermöglicht eine flexible und individuelle Gestaltung der E-Mail-Kommunikation, indem für verschiedene Konten jeweils separate Signaturen definiert werden können.

Hinweis: Innerhalb der Signatur kann ausschließlich Text verwendet werden. Bilder und Tabellen werden beim Einfügen entfernt. Es wird empfohlen, die Signatur vor dem erstmaligen Einsatz zu überprüfen.

Sind für Ihr E-Mail-Konto Signaturen eingerichtet wurden, können diese im Bereich "Kommunikation/ KIM" unter dem Button "Verfassen" über das Menü "Signaturen & Vorlagen" ausgewählt oder ersetzen werden. Durch die Option "Signatur entfernen" wird die aktuell genutzte Signatur gelöscht. In der "Übersicht" sehen Sie alle von Ihnen angelegten Signaturen.

Erweiterte Einstellungen für KIM-E-Mails

  • Ein zusätzlicher Einstellungsbereich für KIM-E-Mails steht unter dem Abschnitt „KIM-E-Mail-Konten/ Einstellungen“ zur Verfügung, in dem Konfigurationen für „E-Mail-Kategorien“ und „E-Mail-Vorlagen“ vorgenommen werden können.

  • „E-Mail-Vorlagen“ lassen sich "neu" erstellten, "duplizieren" oder "löschen". Jede Vorlage kann individuell mit einem Namen, einem Betreff und beliebigem Text versehen werden. Im Text können Platzhalter verwendet werden, diese sind über „Platzhalter einfügen“ auswählbar. Über „E-Mail verfassen“ im Menüpunkt „Signaturen & Vorlagen“ können Vorlagen eingefügt oder entfernt werden. Die Vorlage wird vor einer gegebenenfalls bestehenden Signatur platziert. Bereits eingegebener Text erscheint vor der eingefügten Vorlage. Bei Austausch der Vorlage wird die vorherige ersetzt.

  • „E-Mail-Kategorien“ besteht die Möglichkeit, Kategorien "neu" anzulegen, zu "duplizieren" oder zu "löschen". Der Löschvorgang ist ausschließlich für individuelle Kategorien zulässig und setzt voraus, dass die Kategorie bisher keine Nachricht zugewiesen wurde. Wurde eine Kategorie bereits verwendet, können Name, Beschreibung und Farbe weiterhin bearbeitet werden. Alle abgelegten Kategorien sind in der Übersicht sichtbar, und Änderungen an ihrer Reihenfolge können via rechte Maustaste oder Drag & Drop vorgenommen werden. Kategorien von ivoris werden dabei immer an oberste Stelle geführt. 

Prüfmodule 2026-3

Die vorliegende Programmversion enthält die gültigen KZBV-Prüfmodule für die Abrechnung im Quartal 3/2026:

Abweichungen besprechen Sie bitte mit Ihrer jeweiligen KZV.

Versionsangaben werden in einem neuen einheitlichen Format angezeigt, zum Beispiel statt 3.40 nun 3.4.0.

 

8.2.94.130

Anpassungen 8.2.94-2

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Planung Zahnersatz: Das Verrechnen einer Anzahlung am Plan ist jetzt so lange möglich, bis die Eigenanteilsrechnung gelegt wurde. Beachten Sie weiterhin bitte die Vorgehensweise, wenn bereits abgerechnete ZE-Fälle wieder aufgeschlossen werden müssen: 
    1.) Stornieren Sie den Offenen Posten der Eigenanteilsrechnung im Bereich "Zahlungsverkehr / Patient" (wenn Sie die Rechnung selbst gelegt haben) bzw. entfernen Sie den Fall von der erstellten Abrechnungsdatei unter "Rechnungsbuch / DTA-Datei ABG" (wenn die Abrechnung über eine Abrechnungsgesellschaft erfolgt ist).
    2.) Sollte es sich nicht um eine reine Direktabrechnung handeln, aktivieren Sie für den Plan die Option "Korrektur von KZV ermöglichen" über das Kontextmenü (rechte Maustaste) im Fenster "Monats-/Quartalsabrechnung ZA / Einreichung ZE" in der entsprechenden KZV-Datei.
    3.) Entfernen Sie nun das "Abgeschlossen am"-Datum am Plan, um nachträgliche Änderungen zu ermöglichen.
  • Privatplanung Zahnersatz: Bei der Erfassung von Gebührenpositionen wird jetzt entsprechend der angegebenen Zähne die Anzahl automatisch hochgezählt.
  • Planung Kieferorthopädie: Die Kennzeichen für "Frühbehandlung (8a-c)" und "frühe Behandlung (8d)" werden beim Neuanlegen eines Plans aus einer Planvorlage nun wieder vorausgewählt. Bitte beachten Sie, dass der Patient im passenden Alter sein muss.
  • ivoris® clinic: Bei Direktabrechnungen gegenüber Kostenträgern wurden die erfassten IP-Leistungen nicht korrekt berechnet. Dies wurde behoben.

  

8.2.94.120

Anpassungen 8.2.94-1

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Planung Parodontologie: In der elektronischen PA-Planung wurden verblockte Kronen fälschlicherweise als Brückenpfeiler übermittelt. Dies konnte bei den Krankenkassen zu Ablehnungen führen. Die EBZ-Übermittlung sowie der Formulardruck wurden dahingehend korrigiert.
  • Abrechnung Unfallkasse: Sonstige bzw. manuell angelegte Kassen wurden bisher auch nach dem BG-Unfallabkommen kategorisiert und entsprechend abgerechnet. Dies wurde angepasst, eine Unfallabrechnung nach der rechnerischen Vorgabe für BG-Fälle findet nun nur noch bei tatsächlichen Unfallkassen statt.
  • TransactMail: Bei der Übermittlung von Rechnungen an TransactMail wird nun darauf reagiert, ob an einer noch nicht versendeten Bestellung bereits ein Terminversand-Datum hinterlegt ist. Ist das der Fall und es wird keine weitere offene Bestellung gefunden, wird eine neue eröffnet.
  • Zahlungsverkehr: Das Verrechnen von bargezahlten Anzahlungen mit bereits hinterlegten Mahngebühren funktionierte u.U. nicht korrekt, wenn diese einer Ratenzahlungsvereinbarung zugeordnet wurden. Dies wurde korrigiert.
  • Postbuch: Wird im Postbuch der Freitextfilter im Feld "Suche nach" wieder geleert, sind nun direkt alle Postbucheinträge wieder sichtbar, ohne dass ein manuelles Aktualisieren notwendig ist.
  • Studentenkursverwaltung ivoris® clinic: Bei der Bestätigung einer bewerteten Kursleistung kam es u.U. zu einem Einfrieren des Programms. Dies wurde behoben.
  • Besuchsdokumentation ivoris® clinic: Bei der automatischen Ermittlung der Fallnummer wird nun - ausgehend vom letzten Fall des Patienten - korrekt hochgezählt.
  • Stammdatenanpassung Testpatient: Für die Testpatientin "Glücklich, Ulrike" (Patientennummer 1) wurde die Anschrift auf die Firmenadresse der Computer konkret AG, das Geburtsdatum auf einen aktuellen Zeitraum sowie die Option "nicht abrechnen" gesetzt. Die Anpassung erfolgt nur, wenn Name und Vorname in den Stammdaten unverändert sind.

 

8.2.93.130

Anpassungen 8.2.93-3

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Planung und Leistungserfassung: Unter bestimmten Umständen wurden die Beträge von geplanten bzw. abgerechneten Gebühren nicht centgenau ermittelt, was zu Fehlermeldungen durch die Krankenkassen (bei Beantragung über EBZ) oder die Prüfmodule der KZBV führte. Das Problem wurde behoben.
  • Formulare Zahnersatz: Die Darstellung von Befund und Therapie am Zahn 48 auf den Formularen "Muster 3c", "Muster 3d" und "Muster 3e" wurde korrigiert.

 

8.2.93.120

Anpassungen 8.2.93-2

In der vorliegenden Programmversion wurden folgenden Anpassungen vorgenommen:

  • ZE-Befund: Im ZE-Befund wurde für die intakte Teilkrone fälschlicherweise das Kürzel "pk" angezeigt. Dies führte zu Fehlermeldungen bei der elektronischen Planbeantragung. Intakte Teilkronen werden wieder ohne Kürzel im ZE-Befund ohne Befundkürzel dargestellt.
  • Duplizieren von ZE-Plänen: Wurde ein ZE-Plan dupliziert, wurde der Festzuschussbetrag gedoppelt. Das Problem wurde behoben. Betroffene Pläne werden automatisch korrigiert. Lediglich Pläne, die bereits im Status realisiert stehen, müssen in der Abrechnung über den Schalter "Anteilige und nachträgliche Festzuschüsse berechnen" manuell nachbearbeitet werden. Öffnen Sie den Dialog und bestätigen Ihre Angaben mit OK. Korrektueinreichungen waren von der Dopplung der Festzuschüsse nicht betroffen.
  • Bonus plus Kennzeichen Härtefall:
    • EBZ-Versand Bonus 100% und Kennzeichen Härtefall: Der Versand von eHKP`s mit Bonus 100 und Kennzeichen Härtefall
  • Druckauswahl Muster 3c/ Muster 3d: Unter dem individuellen Formulardruck werden die Formulare Muster 3 c (Info Regelversorgung) und Muster 3d (Info keine Regelversorgung) wieder automatisch je nach vorliegender Versorgungsart ausgewählt.
  • Wechsel aus Kassenplan-Labor in Laborauftrag: Wurde aus dem Kassenplan - Ordner Labor per rechter Maustaste in den Laborauftrag gewechselt, wurden keine Laborleistungen angezeigt. Dies wurde beseitigt.
  • aktivierte Schnellbefundung und textuelle Eingaben:
    • Plantexte KFO
    • Jumbo mit Bema+GOZ-Leistungen
    • Rundung GOÄ

  

8.2.93.110

Anpassungen 8.2.93-1

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Planung Zahnersatz: Wird im 01-Befund ein vorhandenes Implantat als geplante Extraktion gekennzeichnet, wird dies im Planungsbefund des ZE-Plans nun korrekt als Befundkürzel "ix" angezeigt. Für partielle Substanzdefekte erfolgt jetzt zudem eine eigene Prüfung: Werden mehr als 2 Flächen des Zahns als kariös oder mit behandlungsbedürftigem Kariesgrad gekennzeichnet, dann wird der Zahn im ZE-Befund als "pw" (Seitenzahn) bzw. "ww" (Frontzahn) gekennzeichnet. Verwenden Sie die Befundeigenschaft "Abrasion" und/oder "Hypomineralisation", erfolgt die Kennzeichnung ebenfalls.
  • Schnellerfassung Befund: Bei der Schnellerfassung zur Angabe von Implantaten, z.B. 23 i k ke, wurden die Eingaben nicht übernommen. Dies wurde korrigiert.
  • Praxislabor: Bei der Erfassung von Gebührenpositionen per Tastatur springt der Cursor nach Betätigen der Eingabetaste nun korrekt in die Spalte "Anzahl".
  • Anbindung elektronische Patientenakte: War in der elektronischen Patientenakte (ePA) eines Patienten keine elektronische Medikationsliste (eML) vorhanden - d.h. der Patient hat noch keine eRezepte erhalten -, dann gab der Aufruf von "Zugriff überprüfen" fälschlicherweise ein negatives Ergebnis zurück. Dies wurde behoben. Es handelte sich nur um ein Anzeigeproblem, der Zugriff auf die ePA aus ivoris® heraus war trotzdem möglich.

 

8.2.93.100

Neue technische Voraussetzungen für EBZ ab 01.04.2026 

Ab 01.04.2026 gilt die Technische Anlage 2.1 für das elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren für Zahnärzte (EBZ).

Diese Version beinhaltet Fehlerkorrekturen seitens des Herausgebers sowie kleinere funktionale Ergänzungen. Zudem wurde die Anzeige der Stylesheets (elektronische Formulardarstellung) angepasst.

Für die Übermittlung von Planungsunterlagen im zahnärztlichen und kieferorthopädischen Bereich ist es ab jetzt verpflichtend, eine eMail-Adresse sowie eine Telefonnummer in den Praxisdaten oder den jeweiligen Abteilungsdaten (bei Kliniken) zu hinterlegen. Die Eingabe dieser Kontaktdaten erfolgt unter „Kataloge / Praxis- und Mandantendaten“ für jeden Mandanten individuell. Sofern separate Abteilungen existieren, können die relevanten Informationen im Bereich „Einstellungen / Organisation“ zur entsprechenden Abteilung ergänzt werden

Im Rahmen der Zahnersatzplanung wird unter "Heil- und Kostenplan / Kassenplan (FZS)" im Tab „Allgemein“ die bisherige Bezeichnung „Versorgungsleiden“ in „SER" (Soziales Entschädigungsrecht nach SGB XIV) geändert.

Die Umschaltung auf die aktuelle Version der Technischen Anlage erfolgt automatisch, Sie müssen hierbei nichts tun.

 

Anbindung elektronische Ersatzbescheinigung (eEB) 

Mit der vorliegenden Programmversion ist es möglich, elektronische Ersatzbescheinigungen (eEB) von den gesetzlichen Krankenkassen über Ihr KIM-Postfach zu empfangen und diese zu verarbeiten. Dies soll das bisherige Papierverfahren bei alternativen Versicherungsnachweisen (GKV-Scheinen) ersetzen.

Weiterhin haben die privaten Krankenversicherungen damit begonnen, Versichertennummern an Ihre Kunden auszugeben. Dies dient dazu, auch Privatversicherten künftig Zugang zu Diensten wie eRezept und elektronischer Patientenakte zu ermöglichen. Dieses Online Check-in (OCI) genannte Verfahren nutzt denselben Übertragungsweg wie eEB und wurde daher in einem gemeinsamen Fenster umgesetzt.

Informieren Sie sich über den detaillierten Funktionsumfang und die Bedienung in ivoris® mit Hilfe unserer Anleitung und der programminternen Hilfe.

Analog zu elektronischer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) und elektronischem Heil- und Kostenplan (eHKP) werden eingegangene KIM-Mails zu eEB / OCI in der Fußzeile angezeigt, wenn die automatische Abruffunktion unter "Einstellungen / Allgemein / Kommunikation / E-Mail" aktiviert ist.

Zur Nutzung dieser Funktionalität ist an Ihrer Arbeitsstation eine aktive Konnektorverbindung und ein funktionales KIM-Postfach Voraussetzung.

Hinweis: Der Zugang zum entsprechenden Programmfenster "Kommunikation / eEB/OCI" ist nur mit dem Nutzerrecht "Erlaubnis Online Check-ins (OCIs) und elektronische Ersatzbescheinigungen (eEBs) zu verarbeiten" möglich. Beim Update erhalten alle Nutzer bzw. Nutzergruppen dieses Recht automatisch, die bereits eAUs und/oder eHKPs versenden dürfen.

 

KZBV-Prüfmodule 2/2026 

Die vorliegende Programmversion enthält die gültigen KZBV-Prüfmodule für die Abrechnung im Quartal 2/2026:

Abweichungen besprechen Sie bitte mit Ihrer jeweiligen KZV.

Bereich Parodontologie: Die fiktiven Leistungen ANAEP und ANAEX sind jetzt auch in der Abrechnung Parodontologie erfassbar. Weiterhin wird die Kennzeichnung "ausreichende Röntgendiagnostik" (erfassbar im Plandetail-Dialog) ab jetzt auch in den KZV-Bereichen Berlin und Brandenburg gefordert.

 

Anpassungen an der HVM-Berechnung

An der Berechnung des Budgets wurden folgende Anpassungen und Korrekturen vorgenommen:

  • HVM Sachsen: Die hinterlegten Fallwerte wurden nicht ausgewiesen, sodass die Berechnung der Differenzen zwischen Soll- und Ist-Wert nicht erfolgte. Dies wurde korrigiert.
  • HVM Hessen: Kieferorthopädische Fälle und Begleitleistungsfälle werden nun als ein Fall ausgewiesen.
  • Begleitleistungen: Für KFO-Budgets, welche KCH-Begleitleistungen extra budgetieren, wurde ein zusätzlicher informativer Filter im Fenster "Budget / nach Patienten" eingeführt. Mit diesem Filter können "KFO-Fälle ohne Begleitleistungen" zur Überprüfung aufgerufen werden, um eventuell noch nicht erfasste, aber abzurechnende Begleitleistungen schneller zu finden.

 

HVM Berlin 2026 

Mit dem vorliegenden Update erhalten Sie einen neuen Regelsatz, welcher die Bestimmungen des HVM Berlin für das Jahr 2026 beinhaltet.

Der HVM unterscheidet nach großen und kleinen Kassen.

Das Budget für große Kassen, also AOK, BKK, IKK, VdEK etc. resultiert aus dem vorgegebenen Patientengrenzwert multipliziert mit der ermittelten Fallzahl.

Für kleine Kassen, also Knappschaft, SVLFG etc. wird kein Budget vorgeben. Es erfolgt eine vollständige Vergütung entsprechend der erbrachten Einzelleistungen. Die benannten Kassen müssen im Einstellungsdialog wie hier dargestellt gekennzeichnet werden:

 

Anpassungen 8.2.92-1 

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Quartalsabrechnung Kieferorthopädie: Wurden Laborpreise rückwirkend erfasst oder importiert, konnten diese über die Nachberechnungsfunktion nicht mehr in der aktuellen Quartalsabrechnung berechnet werden. Dies ist nun wieder möglich.
  • Abrechnung GOZ: Wenn die Merkmale „Verlangensleistung“ und „Auslage“ gleichzeitig einer Leistung zugeordnet wurden, fehlte die Angabe der Umsatzsteuer auf der Rechnung. Das Problem wurde behoben, die Umsatzsteuer wird nun korrekt ausgewiesen.
  • Abrechnung Zuschlag KCH-GOZ / KFO-AVL: Wurde eine Röntgenposition mit einer Anzahl von 2 oder mehr erfasst und dazu die Zuschlagsposition Ä5298 ausgewählt, war auf der Rechnung bislang nur der Betrag für eine Zuschlagsposition ausgewiesen. Die korrekte Anzahl sowie der entsprechende Rechnungsbetrag werden nun korrekt dargestellt.
  • Abrechnung nach GOÄ §5: Bei Abrechnungspositionen gemäß GOÄ §5 kam es bislang zu Rundungsfehlern bei Gebührenbeträgen mit drei Nachkommastellen: Ergab die dritte Nachkommastelle „5“, dann erfolgte bisher ein Abrunden. Die GOÄ schreibt jedoch vor, in diesen Fällen aufzurunden. Dieser Fehler wurde behoben, künftig wird die Rundung und Berechnung des Gebührenbetrags entsprechend den Vorgaben durchgeführt.
  • Abrechnung KCH: Das Füllungsmaterial "Alkasit" wurde in der Auswahlbox für Standardfüllmaterialien zur Abrechnung von Füllungspositionen ergänzt.
  • Dokumentation Früherkennungsuntersuchung: Die Dokumentation der Früherkennungsuntersuchung ist nun auch ohne vorherige Abrechnung der Leistungen FUZ1 - FUZ6 möglich.
  • FU-Planer: Im FU-Planer wurden Datumsangaben bisher irrtümlich den Spalten „letzte Abrechnung“ oder „abrechenbar ab“ zugeordnet. Die Anzeige wurde korrigiert.
  • 01-Befund: Ein neuer Befund auf Basis einer Befundvorlage kann jetzt nur noch erzeugt werden, wenn für den Patienten noch kein Befund existiert.
  • Statistik: Die Auswahl von Labor- und Materialleistungen im Bereich Spezifik ist nun wieder problemlos möglich.

 

Aktualisierung 3D-Modul 

Das in ivoris® analyze integrierte 3D-Modul wurde auf Version 3.2.230.624 aktualisiert. Die Anbindung an die Scanner der Firma Shining 3D wurde damit zudem auf den neuesten Stand gebracht.

 

8.2.92.100

Anpassungen zum elektronischen Beantragungs- und Genehmigungsverfahren für Zahnärzte (EBZ) 

Zum elektronischen Beantragungs- und Genehmigungsverfahren für Zahnärzte (EBZ) wurden folgende Anpassungen und Erweiterungen vorgenommen:

  • Allgemein:
    Bei Nachfolgebeantragungen wie KFO-Nachanträgen, -Mitteilungen, -Therapieänderungen oder auch Verlängerungen im Bereich KFO und UPT wird die Antragsnummer des ursprünglichen Behandlungsplans an die Kasse mitgeliefert. Hatte der Patient zwischenzeitlich einen Kassenwechsel, ist jetzt laut Vereinbarung mit den Krankenkassen die Nummer der Kassenwechsel-Mitteilung als diese ursprüngliche Antragsnummer anzusehen, nicht mehr die Nummer des ursprünglichen Behandlungsplans.
    ivoris® verwendet daher zukünftig die Nummer des letzten genehmigten Kassenwechsels bei der Übermittlung. Im Bereich Kieferorthopädie erkennen Sie dies z.B. daran, dass die Buchstabenfolge innerhalb der ursprünglichen Antragsnummer "...KFW..." (Kieferorthopädie Kassenwechsel) statt "...KFP..." (Kieferorthopädie Plan) lautet.
    Sollten Sie dennoch aus diesem Grund seitens der Kassen Ablehnungen erhalten, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren dortigen Ansprechpartner und verweisen Sie auf die Vereinbarung mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen!

    In den Prüflauf zur KZV-Einreichung wurde eine neue Hinweismeldung eingefügt: "Es liegen Kassenantworten vor, die noch nicht verarbeitet wurden." Dies ist nötig, um auf Fälle hinzuweisen, bei denen auf bestätigte Planungen noch einmal nachträgliche Ablehnungen oder geänderte Bonuseinstufungen von der Kasse eingingen, welche noch nicht an den Plan übernommen wurden. Um fehlerhafte Abrechnungen zu vermeiden, wechseln Sie in die jeweilige Planung und übernehmen Sie die ausstehenden Kassenantworten an den Plan, bevor Sie die KZV-Einreichung bzw. Erstellung der Eigenanteilsrechnungen vornehmen.

    Die Hinweismeldung auf eine noch ausstehende Kassenwechsel-Mitteilung im Prüflauf der KZV-Einreichung verhindert künftig die Abrechnung des Falls ("kein DTA möglich") - damit werden Abrechnungen an die falsche Kasse und somit Regresse vermieden.

  • Bereich Kieferorthopädie:
    Analog zu Bereich Zahnersatz kann jetzt an KFO-Planungen zwischen Planungs- und aktuellem Behandler differenziert werden. Dies kann z.B. notwendig sein, wenn Patienten innerhalb Ihrer Praxis den Behandler wechseln. Im Plandetail-Dialog (Sprechblase) ist eine zusätzliche Auswahlbox „geplant von“ eingeführt worden, in welcher der antragstellende Behandler hinterlegt bleibt, währenddessen der aktuelle (abrechnende) Behandler separat angegeben werden kann.
    Zum Update werden die an bestehenden Plänen hinterlegten Behandler in beide Boxen dupliziert - künftig kann diese Angabe dann getrennt erfolgen.

    Wurde bei einer KFO-Therapieänderung fälschlicherweise eine Behandlungsdauer von 16 Quartalen eingetragen, erscheint nun ein Hinweis: "Die Behandlungsdauer ist nicht korrekt, bitte geben Sie nur die Restbehandlungsdauer ab Beginn der Therapieänderung an." Falsche Angaben zum Quartal können zur Ablehnung von Therapieänderungen durch die Krankenkassen führen. Es empfiehlt sich daher, die automatisch berechnete Plandauer stets zu prüfen und ggf. anzupassen.

    Bei der Fallübernahme einer Verlängerung ist es nun ebenso wie bei anderen Planarten möglich, die von den Kassen geforderte „Restdauer Verlängerung“ in Quartalen anzugeben. 

    Bei der Übernahme von Fällen nach einem Softwarewechsel („interner Umstieg von anderer Praxissoftware“) steht jetzt eine direkte Erfassungsmöglichkeit für das „Genehmigungsdatum“ zur Verfügung. Dies ist notwendig, damit im Nachgang ggf. weitere elektronische Beantragungen zu diesem Fall ermöglicht werden. Beachten Sie bitte, dass bei einer internen Fallübernahme alle Plandaten (Datumsangaben, Texte bzw. EBZ-Kürzel bei eHKP, Abschlagseinstufungen etc.) 1:1 aus der Vorgängersoftware in ivoris® erfasst werden müssen.
    Wechseln Sie dazu nach Erfassung der Fallübernahme in den Plan, entsperren Sie diesen und tragen Sie die entsprechenden Daten ein.

    In bereits versendeten bzw. genehmigten BEMA-Plänen können nun nach dem Entsperren (gelber Schlüssel) weiterhin manuell Texte und auch KFO-Planbausteine in die Felder „Bemerkung“ und „Epikrise“ eingefügt werden, da diese nicht Teil der elektronischen Beantragung sind.

  • Bereich Parodontologie:
    Die Befundmerkmale zum Zahnstatus bei vorhandenen Kronen, Brückenpfeilern, herausnehmbarem Zahnersatz oder Implantaten werden jetzt bei der elektronischen Beantragung an die Kasse berücksichtigt und bei der Übermittlung entsprechend gekennzeichnet.

  • Bereich Zahnersatz:
    Für Korrektureinreichungen (durch Duplizieren eines genehmigten Plans) steht im Programm nun die Option „Datum für Preis FZS aus dem Ursprungsplan beibehalten“ zur Verfügung. Die Option ist standardmäßig aktiviert und gewährleistet, dass die Planung basierend auf dem Datum des Ursprungsplans kalkuliert wird (z.B. Preise für Festzuschüsse, Punktwerte etc.).
    Dies ist insbesondere relevant, wenn der Plan im Dezember erstellt wurde und der Korrekturantrag im Januar. Bei Deaktivierung der Option erfolgt die Berechnung anhand des Datums der Korrektureinreichung. Entfernen Sie die Option bitte nur, wenn die Kasse explizit die FZS-Preise des aktuellen Jahres in ihrer Antwort auf die Korrektureinreichung zurückliefert bzw. Ihnen dies auf anderem Wege mitteilt.
    Die Option ist bis zum Planabschluß änderbar.

 

Nachträgliche Bonusänderungen der Kassen im Bereich Zahnersatz

Für ZE-Pläne im Status „Realisiert“ oder „Abgerechnet“ gilt grundsätzlich dasselbe Verfahren: Geht nach bereits erfolgter Planrealisierung oder auch -abrechnung eine Änderung der Bonuseinstufung durch die Kasse ein (z.B. die Einstufung als Härtefall - derlei Prüfungen nehmen in den Kassen teilweise einen längeren Zeitraum in Anspruch), dann muss der Plan auf den Status „in Arbeit“ zurückgesetzt werden, um die neue Kassenantwort übernehmen zu können. Die Funktion „Quittieren“ ermöglicht zunächst nur die Bestätigung der Kassenantwort ohne Veränderung der bestehenden Bonuseinstufung.

Anschließend sind im Zahlungsverkehr bereits erstellte Eigenanteilsrechnungen manuell zu stornieren und der Plan muss ggf. aus bereits erzeugten ABG-Abrechnungsdateien entfernt werden.

Wurden Planungen bereits abgerechnet, ist es zudem notwendig, die bei der KZV eingereichte Abrechnung im Fenster "Monats- / Quartalsabrechnung Zahnarzt / Einreichung ZE" für den betreffenden Patienten zu reaktivieren (Kontextmenü rechte Maustaste).

Öffnen Sie danach über das EBZ-Icon (Briefumschlag) am Plan die letzte Kassenantwort per Doppelklick und wechseln Sie mit der Option „KIM-E-Mail öffnen“ in den Tab „manuelle Verarbeitung“ der entsprechenden KIM-Mail. Hier verarbeiten Sie den Mailanhang erneut (Recycling-Button), damit die Kassenantwort nochmals aktiv am Plan vorliegt.

Nun ist die Übernahme der nachträglichen Kassenantwort an den Plan möglich. Nach Übernahme der veränderten Bonuseinstufung sind Rechnungen neu zu erstellen und dem Patienten auszuhändigen bzw. Abrechnungsdateien an KZV und ggf. ABG erneut zu übermitteln.

 

Erweiterungen an ivoris® clinic-Funktionalitäten

An der Studentenkursverwaltung und an den HL7-Schnittstellen zu PACS-Röntgenauftragssystemen für Kliniken wurden funktionelle Erweiterungen vorgenommen. Wenden Sie sich bei Fragen dazu bitte an Ihren jeweiligen Ansprechpartner bei uns im Haus.

 

Material- und Laborleistungen als Auslagen in der Zahnersatz-Planung 

Bei der Planung von Zahnersatz kann die Erfassung und Kennzeichnung von Auslagen für Material- und Laborleistungen gemäß §3, 4 GOZ bzw. §10 GOÄ nun effizienter durchgeführt werden. Die Auslagen werden sowohl im Privatplan als auch im Kassenplan (FZS) im Tab „Laborkosten“ hinterlegt. Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) „Neue Leistung hinzufügen“ lässt sich ein Dialog öffnen, in dem Material- und Laborleistungen hinzugefügt werden können. Durch Auswahl des entsprechenden Katalogs wird gesteuert, welche Daten in der Liste links angezeigt werden.
Um eine Position zu übernehmen, besteht die Möglichkeit des Doppelklicks mit der linken Maustaste, des Rechtsklicks mit Auswahl des entsprechenden Menüpunktes oder der Betätigung des Buttons ">>" nach Markierung der Position. Die ausgewählte Position erscheint mit Anzahl "1" in der Liste rechts. Die Anzahl kann durch Klicks mit der linken (Erhöhung um 1) oder der rechten Maustaste (Verringerung um 1) angepasst werden. Zudem kann per rechter Maustaste die Bearbeitung der Angaben erfolgen oder die jeweilige Labor-/Materialposition entfernt werden.

Sind Materialien unter "Kataloge / Labor- und Materialkatalog" bereits als Auslage gemäß §3, 4 GOZ bzw. §10 GOÄ gekennzeichnet, kann über die Checkbox „nur Auslagen“ gezielt nach diesen gefiltert werden. Wird ein als Auslage gekennzeichnetes Material übernommen, ist dies in der Spalte „Auslage“ mit „Ja“ vermerkt. Ein Klick mit der linken Maustaste auf diese Spalte ermöglicht das Setzen oder Rücksetzen der Auslage-Kennzeichnung:

Nach dem Bestätigen des Buttons "OK" werden die gewählten Labor- und Materialleistungen in den Ordner "Laborkosten" übernommen. Zusätzlich wird auch hier die Spalte "Auslage" angezeigt:

Eine Vorab-Kennzeichnung als Auslage an Laborleistungen oder Materialien ist auch in Leistungsjumbos und Jumbos zur Programmsteuerung möglich.

Auslagen werden als separater Betrag "davon Auslagen (geschätzt)" aufsummiert in der Anzeige ausgewiesen und in die "Material- und Laborkosten Prothetik (geschätzt)" eingerechnet.

Im Privatplan kann ab dieser Version zudem ein Betrag für "Fremdlaborkosten DVT-Schablone" erfasst werden:

Das Formular "Kostenvoranschlag Implantologie" wird mit dem Update ausgeliefert. Es steht im Privatplan zur Auswahl und enthält zusätzlich die Aufschlüsselung der verwendeten Auslagen und den Betrag "Fremdlaborkosten DVT-Schablone".

Die Erstellung bzw. Abrechnung der Laborbelege kann weiter über den Ordner "Laborkosten" in der Heil- und Kostenplanung (FZS) erfolgen.

Im Privatplan wählen Sie unter dem Kontextmenü (rechte Maustaste) "Laborauftrag erzeugen". Auslagen sind in diesem Beleg nicht enthalten. Diese werden wie bisher in der Leistungserfassung als Materialleistung erfasst und als Auslage gekennzeichnet. Auf der GOZ-Rechnung erscheinen diese Leistungen als "Kosten für Auslagen nach §3, 4 GOZ bzw. §10 GOÄ".

Im Kassenplan (FZS) kann der Laborauftrag ebenso über die rechte Maustaste im Ordner "Laborkosten" erzeugt werden. Auslagen sind in diesem Beleg nicht enthalten und müssen gesondert als Eigenlaborbeleg erfasst werden. Der bisherige Menüpunkt "Laborberechnung am Plan abrechnen" wurde um "Laborberechnung und Auslagen am Plan abrechnen" erweitert. In diesem Fall werden zwei getrennte Eigenlaborbelege erzeugt und in die Abrechnung eingebunden.

 

Sendungszusammenführung bei Nutzung von TransactMail 

Der Druck von Dokumenten und der folgende Upload zum Kuvertierungszentrum von TransactMail wurde erweitert.

Ab jetzt bleibt der eröffnete Auftrag im TransactMail-Portal so lange offen, bis er von Ihnen explizit als abgeschlossen gekennzeichnet wird. Erst dann erfolgt die Verarbeitung und der Versand an die Rechnungsempfänger. Somit werden künftig alle Rechnungen aus verschiedenen Abrechnungsbereichen (Eigenanteile ZE und KFO, alle Arten von Privatrechnungen etc.), die denselben Rechnungsempfänger haben, in eine Postsendung zusammengefasst. Sie sparen somit Portokosten.

Wenden Sie sich bei Fragen bzw. Interesse an TransactMail gern an unsere Vertriebsabteilung.

 

Erweiterungen am Zahnbefund

In der vorliegenden Version wurden Anpassungen und Erweiterungen im Zahnbefund vorgenommen. Bitte konsultieren Sie für detaillierte Angaben und Abbildungen unser Befundhandbuch.

  • Kennzeichen MIH: Das Kennzeichen "Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH)" kann ab jetzt erfasst werden. Die Definition der jeweiligen MIH-Grade finden Sie unter "Einstellungen / Allgemein / Befund / Hypomineralisation". Setzen Sie die Option "Hypomineralisationsgrade verwenden" und definieren Sie Ihre MIH-Grade mit Farbe und Behandlungsbedarf.
  • Kennzeichen Ankylose: Am Zahn kann nun das Kennzeichen "Ankylose" erfasst werden.
  • Füllungsmaterial Alkasit: Als Füllungsmaterial kann künftig "Alkasit" angegeben werden. Das Material wird hellgrün im Befund dargestellt. Bitte beachten Sie, dass die bisherige hellgrüne Farbe für die Komposit-Füllung hierfür angepasst wurde. Komposit-Füllungen erscheinen nun hellgelbim Befund.
  • Wurzelfüllungsmaterial MTA und Guttapercha: Für Wurzelfüllungen können die Materialien "MTA und Guttapercha" jetzt gemeinsam an der Zahnwurzel angegeben werden. Dies wird halb blau / halb orange in der Wurzel angezeigt.
  • Kariesgrade: Die Erfassung der Kariesgrade ist ab dieser Version pro Zahn angebbar. Bisher war dies nur für Zahnflächen und Zahnwurzeln möglich.
  • praxisinterne Bemerkung in der Zahnhistorie: Wurde eine praxisinterne Bemerkung in der Leistungserfassung zum Zahn erfasst, dann wurde diese nicht in der Zahnhistorie im Befund angezeigt. Dies wurde korrigiert.
  • geplante Extraktion an Teleskopen: Wird ein vorhandenes Teleskop als geplante Extraktion gekennzeichnet, wird nun korrekt das blaue Kreuz angezeigt.
  • Zahnersatz über Steg: Das Kennzeichen "Zahnersatz über Steg" wurde bei der elektronischen Planbeantragung im Bereich Parodontologie nicht als fehlender Zahn erkannt. Das Problem wurde behoben.
  • Kennzeichen "noch nicht durchgebrochen", "retiniert" und "verlagert": Die so gekennzeichneten Zähne wurden nicht als fehlend in den Befund der Zahnersatz-Planung übernommen. Dies wurde korrigiert.
  • Tastenkombination für Rückschritt: Die Tastenkombination "Strg + Zurücktaste" entfernt die zuletzt getätigten Eingaben im Befund.

 

Schnellerfassung Befund

Ab dieser Version kann die Erfassung des Befundes über die Befundkürzel ("f", "k" etc.) erfolgen. Die Erfassung ist nur in änderbaren Befunden möglich und wird aktiviert, indem die Anzeige der Zahnbezeichnung (Rechteck) ein weiteres Mal angeklickt wird. Das Rechteck wird dann rot. An dieser Stelle wird mit der Erfassung des Befundes begonnen.
Mit der Eingabe eines Befehls wird automatisch zum nächsten Zahn gewechselt. Die Leertaste oder der Befehl "o - ohne Befund" wechselt ebenso zum nächsten Zahn.
Um den Erfassungsmodus abzuschalten, klicken Sie erneut auf das rote Rechteck. Nach Eingabe am Zahn 48 wird der Modus automatisch abgeschaltet.

Folgende Eingaben bzw. Tasten werden unterstützt:

a - Adhäsivbrückenglied

b - Brückenglied

c - Kariös

e - Zahnersatz

f  - Zahn fehlt

i  - Implantat

k - Krone

l - Lückenschluss - oder Taste 9 = ')('

m - Milchzahn

n - Adhäsivbrückenanker

o - bleibender Zahn (ohne Befund)

p - Teilkrone

t - Teleskopkrone

x - geplante Extraktion

z - Zahn ist zerstört

+ - Zahn ist vital

- - Zahn ist devital

 

8.2.91.120

Anpassungen 8.2.91-2 

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Abrechnung KCH-BEMA: Der Preis für die BEMA-Leistung "U-Bericht" (Bericht Zahnschaden) wurde ab dem 1.1.2026 auf 25,92 € geändert. Falls Sie dies noch nicht manuell erfasst haben, wird die neue Preisstaffel mit dem Update angelegt.
  • Tagesprofil: Die KCH-GOZ-Umsätze für Füllungstherapie-Behandlungen im Tagesprofil wurden ohne Abzug der Mehrkosten mit dem Gesamtumsatz ausgewiesen. Dies wurde korrigiert.
  • Terminplaner: Die Ferienzeiten für das Jahr 2027 wurden in den Terminplaner eingepflegt.
  • Programmstabilität: Unter gewissen Umständen entstanden während der Bedienung von ivoris® - z.B. bei der Übermittlung an iie-systems oder dem Verarbeiten von Kassenantworten - längere Wartezeiten oder auch ein Einfrieren des Programms. Dies wurde behoben.
  • ivoris® students: In der Studentenkursverwaltung für Kliniken wurde ein Fehler beim Speichern von Leistungsbestätigungen entfernt.

  

8.2.91.110

Anpassungen 8.2.91-1 

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Leistungserfassung GOZ: Direkt nach Erzeugung einer GOZ-Rechnung war keine Erfassung von Laborleistungen möglich, es war zusätzlich noch ein Fensterwechsel nötig. Dies wurde behoben.
  • Abrechnung für Betriebsstätten: Bei der dezentralen Abrechnung für Betriebsstätten (per XML-Format) im Bereich KCH-BEMA werden die Punktsummen nun wieder korrekt übergeben.
  • Anbindung dms.net: Es wurde ein Problem behoben, durch das u.U. kein Abruf von Dokumenten aus dms.net für das Anfügen an KIM-Mails oder den Upload in die ePA möglich war.

 

8.2.91.100

KZBV-Prüfmodule 1/2026

Die vorliegende Programmversion enthält die gültigen KZBV-Prüfmodule für die Abrechnung im Quartal 1/2026:

Die ab 01.01.2026 gültigen ZE-Festzuschüsse sowie die NEM-Pauschale werden automatisch eingepflegt.

Abweichungen besprechen Sie bitte mit Ihrer jeweiligen KZV.

Einführung der neuen Gebühren FUZ1 bis FUZ6 - Zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen ab 2026 auch im "Gelben Heft"

Mit der vorliegenden Programmversion werden die neuen Gebührenpositionen für zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen FUZ1 bis FUZ6 ausgeliefert. Das FU-Fenster wurde an die neuen Gebührenpositionen angepasst. Zu den jeweiligen FUZ-Positionen kann eine Dokumentation über den gleichnamigen Button "Dokumentation" erfolgen. Ist eine Dokumentation vorhanden, wird das Feld grün hinterlegt. Ein Ausdruck der Dokumentation ist laut KZBV nicht vorgesehen, die Eintragung im "Gelben Heft" muss manuell erfolgen.

https://www.kzbv.de/zahnaerzte/rund-um-die-praxis/fruehkindliche-karies-vermeiden/
Weitere Informationen erfragen Sie bitte bei Ihrer KZV.

Bitte denken Sie daran, die neuen Früherkennungspositionen FUZ1 bis FUZ6 auch in der Schnellerfassung der KCH-BEMA-Abrechnung zu hinterlegen!

Weiterhin stehen ab jetzt die neuen fiktiven Gebührenpositionen ANAEP (Leistungen in dieser Sitzung wurden unter Allgemeinanästhesie in den eigenen Praxisräumen erbracht) und ANAEX (Leistungen in dieser Sitzung wurden unter Allgemeinanästhesie außerhalb der eigenen Praxisräume erbracht) in der Leistungserfassung zur Auswahl. Die Bestimmungen zur Angabe der Gebührenpositionen entnehmen Sie bitte den Rundschreiben Ihrer KZV, zur Erfassung der beiden Leistungen existiert kein Automatismus.

 

Vorsteuer Einkauf 

Für umsatzsteuerpflichtige Praxen gibt es nun die Möglichkeit, im Materialkatalog die angefallene Vorsteuer des Einkaufs zu hinterlegen:

Dazu wurde ein neues Eingabefeld "Vorsteuer Einkauf" eingefügt. Dieses ist nur für steuerpflichtige Praxen sichtbar. Es besteht die Möglichkeit, 7% bzw. 19% als Vorsteuer am Material zu definieren. In diesem Fall ist der Materialpreis als Nettopreis zu erfassen. Bei steuerfreier Abrechnung wird die Vorsteuer automatisch aufgeschlagen.

Beispiel:

Im Katalog erfasster Materialnettopreis: 100,-€

Vorsteuer Einkauf: 19%

Automatisch ermittelter Abrechnungspreis: 119,-€

Die Hinterlegung des Vorsteuersatzes bewirkt also eine Veränderung des Abrechnungspreises! Nach dem Update sind daher alle bereits erfassten Materialien unter "Vorsteuer Einkauf" mit "Materialpreis ist Bruttopreis" gekennzeichnet, wie nachfolgend im Bild dargestellt. Bei dieser Einstellung erfolgt kein Aufschlag der Vorsteuer. Die Abrechnung erfolgt zum im Katalog hinterlegten Preis, also dem Bruttopreis:

Soll das Material mit Umsatzsteuer abgerechnet werden, schließt dies die Einstellung "Vorsteuer 19%" bzw. "Vorsteuer 7%" aus. Die Vorsteuer wird in diesem Fall über die Umsatzsteuererklärung beim Finanzamt erstattet:

Hinweis: Es ist mit dem definierten Nutzerrecht trotzdem möglich, diese Einstellung zu setzen. Es erfolgt allerdings trotz fehlerhafter Einstellung keine nicht erlaubte Aufsummierung der Steuersätze.

Beispiel:

Im Katalog erfasster Materialnettopreis: 100,-€

Vorsteuer Einkauf: 19%

Umsatzsteuerkennzeichen in Abrechnung: 7%

Ermittelter Abrechnungspreis: 107,-€

Die gesetzliche Vorgabe, Materialien zum Einkaufspreis an den Patienten durchzureichen, wird somit erfüllt.

Wir empfehlen die nachfolgende Einstellung für Materialien mit zu berechnender Umsatzsteuer. Diese ist nach dem Update für die betreffenden Materialien automatisch eingestellt. Nehmen Sie keine Änderungen vor!

Wir raten Ihnen weiterhin, keine Änderung an "Vorsteuer Einkauf" bei bereits vorhandenen Materialien vorzunehmen! Nutzen Sie die Möglichkeit idealerweise nur für neu angelegte Materialien!

Als zusätzliche Sicherheit wurde die Einstellung bzw. Veränderung des Vorsteuersatzes an das Zahlungsverkehr-Nutzerrecht "Erlaubnis manuelle Buchungen auszuführen" gebunden.

 

Anpassungen ivoris®-Dienststeuerung

Es wurden weitere Verbesserungen an der Steuerung unserer Schnittstellen-Dienste hinsichtlich Stabilität und Performance vorgenommen. Die Änderungen sind rein technischer Natur, Sie müssen hierbei nichts tun.

Prüfen Sie ggf. nach dem Update die Lauffähigkeit von extern angebundenen Systeme wie iie-systems, Online-Terminplanern etc.

 

8.2.90.100

Entfernung Erfassungsschein kons./chir. 

Die Abrechnungsdaten für konservierend-chirurgische Leistungen (Muster 1: Erfassungsschein kons./chir.) übermittelt der Zahnarzt an die KZV grundsätzlich in einer Form, die elektronisch bzw. maschinell verarbeitbar ist.

Gemäß Bundesmantelvertrag Zahnärzte (BMV-Z) ist der gedruckte "Erfassungsschein" für die Monats-/Quartalsabrechnung der konservierenden und chirurgischen Abrechnung des Zahnarztes nicht mehr zu verwenden, da die Abrechnungsdaten digital erfasst und eingereicht werden.

Sämtliche Repräsentationen und Einstellungen des Erfassungsscheins wurden daher aus dem Programm entfernt.

 

Anpassungen an der ivoris®-API 

Die Zahl der über unsere API angebundenen Partner (z.B. Online-Terminplaner etc.) sowie das Datenaufkommen dieser Anbindungen steigt ständig - teilweise kommen bereits mehrere Produkte pro Praxis zum Einsatz.

Zur Steigerung der Performance und Stabilität wurden an der Ansteuerung und Verarbeitung der API-Dienste grundlegende Verbesserungen vorgenommen.

Mit dem Update wird ein neuer Windows-Dienst "ivoris RelayConnector" auf Ihrem Praxisserver installiert, über den künftig alle API-Anfragen verarbeitet werden.
Die Umschaltung erfolgt automatisch, Sie müssen hierbei nichts tun.

Wichtig: Prüfen Sie nach dem Update bitte die Funktionalität der über API angebundenen Produkte!
Sollten hierbei Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an unsere Technische Support-Hotline.

 

8.2.89.100

Ermittlung der Haupt-IKs bei Ersatzverfahren ab 1/2026

Ab dem 1. Quartal 2026 enthält das Bundeseinheitliche Kassenverzeichnis (BKV) neben den Kassennummern auch die Haupt-Institutionskennungen (IKs) der jeweiligen Krankenkassen. Diese sind notwendig, damit die entsprechende KIM-Adresse für elektronische Einreichungen im Verzeichnisdienst der Telematik-Infrastruktur gefunden werden kann.
War kein Einlesen der Versichertenkarte möglich, mussten diese Haupt-IKs bislang u.U. extern ermittelt und während eines Ersatzverfahrens manuell erfasst werden (z.B. mit Hilfe von Schlüsselverzeichnis 8 des Gemeinsamen Bundesausschusses: https://institut-ba.de/service/schluesselverzeichnisse).
Dies entfällt mit dem Einlesen des BKV für 1/2026.

Wird künftig ein Ersatzverfahren durchgeführt, wird das zur Kassennummer zugehörige Haupt-IK automatisch ermittelt, das entsprechende Feld ist daher ab jetzt nicht mehr bearbeitbar:

Das Eingabefeld zur manuellen Erfassung des Haupt-IKs wird lediglich in dem Fall geöffnet, dass kein Haupt-IK aus dem BKV ermittelt werden konnte - z.B. bei Ersatzverfahren, die noch vor den 01.01.2026 datieren bzw. rückwirkend für 2025 erfasst werden.

Bitte beachten Sie, dass bei Erfassung eines Kassenwechsels per Ersatzverfahren das neue Haupt-IK nicht unmittelbar angezeigt wird - die Ermittlung und Hinterlegung am Nachweis erfolgt hier aber ebenso (nach Verlassen des Dialogs):

 

Formularunterstützung zur Empfängerprüfung bei Überweisungen (VoP)

Seit 01.10.2025 sind Banken verpflichtet, bei Überweisungen eine Überprüfung des Empfängers (Verification of Payee - VoP) durchzuführen. Dazu ist es erforderlich, dass der Kontoinhaber in der Überweisung korrekt angegeben wird.

Damit Patienten die Rechnungen Ihrer Praxis möglichst reibungslos überweisen können, bitten wir Sie um einen kurzen Abgleich Ihrer Kontoinhaberdaten.
In ivoris® muss der Kontoinhaber, den Sie unter "Kataloge / Praxis- und Mandantendaten / MandantX / Bankverbindung" hinterlegt haben, zwingend identisch mit dem beim Kreditinstitut geführten Kontoinhaber sein:

Zu Ihrer Unterstützung wurde ein Formularpaket erstellt, das den Kontoinhaber automatisch in den entsprechenden Überweisungshinweisen und Fußzeilen ergänzt.
Zusätzlich wurde ein QR-GiroCode zur vereinfachten Zahlungsabwicklung integriert.

Achtung!

Bei Ausführung des Pakets werden alle Formulare in den Originalzustand mit Bankverbindung 1 zurückgesetzt. Dabei werden individuell eingefügte Texte und Bilder überschrieben!
Sollten Sie bisher auf eine andere Bankverbindung zugegriffen haben, ist diese Änderung hinfällig und muss nach Einspielen des Pakets erneut eingepflegt werden.

Sie können das Formularpaket selbstständig ohne Unterstützung unserer Support-Hotline ausführen.

Wechseln Sie in "Zusätze / Paketdateien verwalten" und öffnen Sie unter "verfügbare Paketdateien" den Ordner "Formulare":

 

Wählen Sie die Datei "Formulare Kontoinhaber in Bankverbindungen" und klicken Sie auf "Paketdatei ausführen":

Beantworten Sie die anschließenden Fragen mit "Ja" bzw. "OK":

 

Im Anschluss ist eine sorgfältige Prüfung sämtlicher Rechnungs- und Mahnformulare zwingend erforderlich.
Nur so ist eine korrekte Abrechnung 4/2025 sichergestellt!

Besitzt Ihre Praxis mehrere Mandanten, dann folgen Sie bitte der Anleitung unter https://ivoris.de/support/info-center/formular-script-kontoinhaber-in-bankverbindungen.

 

Neue Vorgaben für eAU, eRezept und Verschlüsselung ab 01.01.2026

Ab 01.01.2026 werden Version 1.2 für die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) und Version 1.3 für das eRezept zur Pflicht.
(Seit dem 01.10.2025 besteht eine Übergangszeit, in der sowohl alte als auch neue Versionen akzeptiert werden.)

In der vorliegenden Programmversion sind alle neuen Vorgaben zu eAU und eRezept enthalten und werden ab sofort verwendet - Sie müssen hierbei nichts tun.

Weiterhin wird ab 2026 der Verschlüsselungsstandard "ECC" für Praxis- und Arztausweise zur Pflicht. Ältere Karten, die diese Funktionalität nicht unterstützen, werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zum Signieren elektronischer Einreichungen, insb. eRezepten, verwendbar sein. 

Wichtig!

Bitte reagieren Sie rechtzeitig und beauftragen Sie bei Ihrem Kartenherausgeber ggf. ECC-fähige Folgekarten, um Störungen in Ihrem Praxisablauf zu vermeiden!

Detaillierte Informationen sowie Überprüfungsmöglichkeiten Ihrer verwendeten Karten finden Sie hier: https://www.ivoris.de/news/ecc-umstieg-in-der-ti

 

Fallübernahme nach Softwarewechsel im Bereich Parodontologie

Mit der vorliegenden Programmversion kann im Bereich Parodontologie der "Einstieg in eine laufende Behandlung" als "interner Softwarewechsel" gekennzeichnet werden.

Diese Option ist zu setzen, wenn in Ihrer Praxis ein Wechsel der Verwaltungssoftware stattgefunden hat und laufende PA-Pläne aus der Alt-Software übernommen werden sollen.

In diesem Fall ist weder eine elektronische Neubeantragung noch eine Behandlerwechselanzeige zu senden. Die weitere Abrechnung kann nach Erfassung der bereits über die Alt-Software abgerechneten Leistungen direkt erfolgen.

 

Diverse Anpassungen und Erweiterungen 

In der vorliegenden Programmversion wurden folgende Anpassungen vorgenommen:

  • Planung Zahnersatz: Nach einem Kassenwechsel auf eine Planung mit Direktabrechnung wird nun die aktuelle Kasse korrekt auf dem Formular "Muster 3d (Direktabrechnung)" bzw. mit Abtretung auf dem Formular "Rechnung FZS an Kasse" ausgewiesen.
  • Abrechnung KFO-GOZ: Werden im Bereich KFO-GOZ die Restabschläge unabhängig voneinander hochgerechnet (OK, UK oder Biss), dann wird der Rechnungsbetrag jetzt korrekt ermittelt.
  • Statistik / Budget:Die Liste "nach Patienten" wird jetzt unter Berücksichtigung der im Fenster gesetzten Filterungen ausgedruckt.
  • Druckfunktionalität: Je nach Hardware- oder Druckertreiberkonstellation wurden u.U. leere oder falsch nummerierte Seiten beim Druckvorgang erzeugt, obwohl Postbuch- bzw. dms.net-Dateiablagen korrekt waren. Dies wurde behoben.
  • Anbindung elektronische Patientenakte (ePA): Die Umwandlung in PDF und damit der Upload in die elektronische Patientenakte ist jetzt auch für Microsoft Word®-Dokumente im historischen .doc-Format möglich. Beachten Sie bitte, dass dieses Format bereits seit langem veraltet ist - verwenden Sie künftig die Option "Word-Dokumente aus Vorlagen immer als .docx abspeichern" unter "Einstellungen / Allgemein / Postbuch / Einstellungen".

 

8.2.88.100

KZBV-Prüfmodule 4/2025

Die vorliegende Programmversion enthält die gültigen KZBV-Prüfmodule für die Abrechnung im Quartal 4/2025:

Abweichungen besprechen Sie bitte mit Ihrer jeweiligen KZV.

 

Korrekturen an der Anzeige des Honorarverteilungsmaßstabs (Budget)

Mit der vorliegenden Programmversion erhalten Sie folgende Korrekturen im HVM:

  • Die Gesamtsumme der KFO-Fälle wird jetzt inklusive der Fallzahl der Leerquartale angezeigt.
  • Die Ergebnisse der Budgetauswertung mussten immer wieder neu berechnet werden. Es erfolgt nun eine Speicherung der letzten Ergebnisse sowie eine Anzeige des letzten Berechnungszeitpunkts.
  • ivoris® wurde unkontrolliert beendet, wenn im Erfassungsdialog für Pauschalen ohne Auswahl einer Pauschale sofort auf den "Bearbeiten"-Button geklickt wurde. Dies wurde behoben.

 

Änderungen an GOÄ-Gebühren für Unfallkassen/BG und Erweiterungen für GOZ-Teilleistungen

Am Katalog der Privat-GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) werden mit dem vorliegenden Update Leistungspunkte an den Gebühren eingetragen. Diese werden zur Abrechnung gegenüber Unfallkassen/BG verwendet, für die eine gesonderte Berechnungsvorschrift auf Basis des Unfallversicherungsabkommens gilt:
Rechenbeispiel: Ä1 (Beratung) = 80 Punkte durch 10 dividiert - somit werden 8 Punkte auf der Rechnung ausgewiesen.

Bitte beachten Sie, dass es durch diese Berechnungsvorschrift u.U. zur Anzeige von gebrochenen Punktzahlen kommen kann:
Rechenbeispiel: Ä1466 (Endoskopische Untersuchung der Kieferhöhle) = 178 Punkte durch 10 dividiert - es werden 17,8 Punkte ausgewiesen.

Weiterhin werden zum Katalog der GOZ 2012 zusätzliche Teilleistungsgebühren für 1/2 und 3/4 nach den Gebührennummern 2230, 2240, 5050, 5060 und 5240 ausgeliefert:
Beispiel: 2230-1-50 - "Teilleistung (1/2) nach Gebühr 2210"

 

ivoris® Academy

Auf unserer Homepage stehen Ihnen die Tutorial-Videos von ivoris® Academy zur Verfügung. Dieser Bereich ist nun auch über die Auswahlbox im Computer konkret-eigenen Sidebar-Tab (Weltkugel-Symbol) verfügbar.

Nutzen Sie diese Möglichkeit, um sich mit unserer Software vertraut zu machen - gerne erwarten wir Ihre Rückmeldungen.

 

8.2.87.100

Anpassungen und Erweiterungen nach Kundenrückmeldungen

  • Terminplaner: Wird im Terminvergabe-Dialog der Patient gewechselt und es ist zum Terminzeitpunkt eine Behandlerzeit aktiv, dann wird jetzt automatisch der Behandler aus dieser Zeit an den Termin übernommen. Ist keine Behandlerzeit hinterlegt, dann wird - sofern nur eines der Module dent oder ortho aktiv ist - der jeweilige ZA- oder KFO-Stammbehandler des aufgerufenen Patienten hinterlegt. Behandler, die an der ausgewählten Terminart fest zugeordnet sind, haben hierauf keinen Einfluss und werden ignoriert bzw. nur an den Termin übernommen, wenn keine der vorherigen Konstellationen zutrifft.
  • Patientenstammdaten: Im Fenster "Patientenstammdaten / Behandler" existiert ein erweiterter Dialog zur Behandlerzuordnung. Hier ist nun eine zusätzliche Filterung nach Personalart möglich. Weiterhin kann sowohl hier als auch im vereinfachten Zuordnungsdialog (Fenster "Stammdaten") eine Bemerkung zur Zuordnung erfasst werden.
  • Liste zugeordneter Behandler des Patienten: Erfasste Behandlerzuordnungen, die in der Zukunft liegen, wurden bisher nur angezeigt, wenn die Option "Historie anzeigen" gesetzt war. Dies wurde bereinigt. In Zukunft liegende Behandlerzuordnungen werden nun in hellgrauer Schrift in der Liste angezeigt. Mit den Optionen "Historie anzeigen" bzw. "In Zukunft liegende Behandler ausblenden" können entsprechend vergangene oder zukünftige Behandlerzuordnungen gefiltert werden.
  • ivoris® workflow: Im Modul workflow wurden Erweiterungen für die Erzeugung von Karteieinträgen, Abrechnungsleistungen und Aufgaben speziell im Klinikumfeld implementiert. So werden jetzt beispielsweise Abteilungsbezug, Abrechnungsweg (Hochulambulanz / Sicherstellung) und Kostenstellen-Zuordnung beachtet.
  • ivoris® students: Im Zusatzmodul für die Studentenkursverwaltung an Hochschulen wurden im Hinblick auf die geänderten Studienordnungen einige Anpassungen und Erweiterungen vorgenommen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen dazu an Ihren jeweiligen Ansprechpartner bei uns im Haus.
Telefon Icon+49 3745 7824 - 0